Theodor stammt aus Griechenland. Als er krank wurde, setzte man ihn auf der Mülldeponie von Xanthi aus.
Dort begann sein Überlebenskampf – gemeinsam mit rund 500 anderen Hunden.
Ein Leben im Müll, umgeben von Krankheit, Hunger und Tod.
Vor etwa eineinhalb Jahren war Marina selbst vor Ort und hat die Deponie gesehen. Und sie hat Theodor gesehen.
Er war kaum mehr als ein Schatten – still, geschwächt, voller Angst.
Sie wollte ihn dort um jeden Preis herausholen. Doch Theodor gehörte zu den besonders scheuen Hunden, die sich nicht einfangen ließen.
Erschwerend kam hinzu, dass die Gemeinde keinerlei Hilfe leisten wollte. Hundeleben zählen dort nicht.
Eine Ausnahme gab es: Anna Maria und ihren Tierschutzverein.
Mit großem Einsatz, unermüdlicher Geduld und trotz vieler Hürden kämpfte sie für Theodor.
Und schließlich gelang es:
Theodor konnte eingefangen und untergebracht werden – zunächst im städtischen Tierheim.
Die Diagnose war erschütternd: Theodor wurde positiv auf mehrere Mittelmeerkrankheiten getestet. Eine Therapie begann sofort, doch klar war auch: Gesund werden konnte er dort nicht.
Dann endlich – nach so langer Zeit voller Sorge und Angst um ihn – kam der Moment des Aufatmens. Theodor durfte auf den Zorro-Hof reisen.
Hier bei uns war er anfangs sehr ängstlich und körperlich schwach.
Doch Schritt für Schritt taute er auf. Er begann, teilzunehmen, Vertrauen zu fassen, ins Leben zurückzukehren.
Seine Entwicklung ist berührend – und macht uns jeden Tag dankbar.
Nun steht bald sein erster Tierarztbesuch hier bei uns an.
Einfach wird es nicht, aber Theodor ist nicht mehr allein. Wenn auch Sie ihn begleiten möchten und ihm bei seiner Reise in ein besseres Leben unterstützen möchten, dann werde Sie sein Pate. Gemeinsam können wir ihm helfen!