Die Situation in Xanthi erreicht ein Ausmaß, wie wir es bisher noch nie in Griechenland erlebt haben.

„Ich kämpfe um mein Leben – jeden Tag habe ich Angst, von anderen Hunden getötet zu werden oder von LKW überfahren zu werden. Ich habe Hunger und erfriere.

ICH BIN EINER VON 500 HUNDEN, DIE IN XANTHIS MÜLLBERGEN STERBEN.“

Kürzlich erfuhren wir von dramatischen Zuständen in Xanthi. Auf der örtlichen Mülldeponie kämpfen hunderte Hunde ums nackte Überleben. Unsere Tierschutzkollegin Anna-Maria ist vor Ort und hat bereits damit begonnen, die Tiere zu kastrieren und bestmöglich zu versorgen. Die Behörden schalteten sich nur ein, da die Deponie geschlossen werden sollte. Für die Umsiedlung wurden 30.000 € investiert. Das klingt im ersten Moment nach viel Geld, doch es handelt sich hier um 500 Hunde, von denen gut 80 % krank sind und um ihr Leben kämpfen. Am Ende wurden sie immer wieder vertröstet und letztendlich vollkommen im Stich gelassen.

Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt:

70 der ursprünglichen 600 Tiere sind bereits tot aufgefunden worden. Totgebissen, an Krankheiten elendig zugrunde gegangen oder von den LKW-Fahrern teilweise absichtlich überfahren. Vor allem die geschwächten Senioren und Welpen haben ohne den Einsatz von Anna-Maria und ihrem kleinen Team keine Chance.

Doch wie konnte es dazu kommen?

Die Hunde stammen vom angrenzenden Gelände des ehemaligen öffentlichen Tierheims. Jahrelang hat die Stadt dem Treiben und der Vermehrung der Streuner keinen Einhalt geboten. Doch nun haben die Tiere ihre verzweifelte Futtersuche in die Mülldeponie verlagert, wo sie in diesem Ausmaß nicht länger willkommen sind.

Aktives und schnelles Handeln ist nun gefragt:

  • Die Versorgung der Hunde muss gesichert werden, um den Hunger der Streuner zu stillen.
  • Die kranken Vierbeiner benötigen medizinische Versorgung.
  • Um Mittelmeerkrankheiten zu vermeiden, wird Floh- und Zeckenschutz benötigt.
  • Pflegestellen im Raum Hameln werden benötigt, um die Senioren und Welpen sicher unterzubringen.
  • Wir können nicht wegschauen. Etliche Tierleben hängen von unserer Hilfe ab. Bitte unterstützen Sie uns bei dieser Mammutaufgabe. Nur gemeinsam können wir das Schicksal der armen Seelen ändern.

    Spenden sind direkt über unseren Moneypool bei Paypal möglich: